Wie überwintert eigentlich die Natur?

Der Winter steht vor der Tür. Der Herbst strahlt in bunten Farben. Manche*r würde am liebsten wie ein Storch der Kälte entfliehen und den Winter im warmen Afrika, in der Türkei oder Spanien verbringen. Wie bereiten wir Menschen uns auf den Winter 2020 vor? Stapeln wir Brennholz und legen wir Vorräte an? Was machen Tiere und Pflanzen, um sich auf den Winter vorzubereiten? Welche Tricks und Kniffe haben sie entwickelt, um in dieser lebensbedrohlichen Zeit über die Runden zu kommen? 

Wie können wir der Natur und Tieren helfen, um den Winter leichter zu überstehen?

 

Manche Tiere wie z.B. der Igel sind sogar extrem erfolgreich im Energiesparen oder Ressourcen sparen – können wir da etwas von ihnen lernen, wenn man unseren Ressourcenverbrauch, Energiekonsum und Klimaziele betrachtet?

Fuchs im Winterpelz
Fuchs im Winterpelz

Überwinterungsstrategien der Natur

Was machen wir Menschen im Winter?

  • Wir ziehen uns warm an, wenn wir in die Kälte gehen. 
  • Wir bleiben mehr daheim, kuscheln uns in eine warme Decke 
  • Wir machen es uns zuhause im Warmen gemütlich 
  • Wir sind fauler, bewegen uns weniger draußen 
  • Wir schaffen uns Vorräte an: (Kochen Marmelade, Eingewecktes, füllen die Gefriertruhe) 
  • Wir besorgen rechtzeitig genügend Heizmaterial, füllen die Heiztanks, stapeln Brennholz für den Kamin 
  • Wir kuscheln mehr im Warmen 
  • Wir fliegen in wärmere Länder, um dort Urlaub zu machen 
  • Wir verbrauchen mehr Energie und Ressourcen zum Heizen 

All das machen Tiere in ähnlicher Weise auch. Nur Forstschutzmittel im Blut (Frosch, Zitronenfalter) und extremes Energiesparen (Igel, Fledermaus) haben wir Menschen nicht drauf. 

Überwinterungsstrategien bei Tieren

Der Winter ist für alle Tiere eine harte Zeit. Er ist eine Zeit der Auslese der Kräftigsten, Robustesten, am Besten Vorbereiteten oder Angepassten. Das Problem ist: durch die Kälte benötigt der Körper mehr Energie, mehr Nahrung, die wiederum nur eingeschränkt, schwieriger oder überhaupt nicht zur Verfügung steht.

Die Tiere haben verschiedene Strategien, um durch den Winter zu kommen. Es gibt neben winteraktiven Tieren auch Tiere, die Winterruhe halten, Winterschlaf machen und andere, die in eine Winterstarre fallen. Jede dieser Strategien werden wir euch über den gesamten November hinweg vorstellen!

Foto-Challenge: #winterlaune

Die Tiere bereiten sich auf den Winter vor – wir tun es ihnen gleich. Dick eingepackt, mit leckeren Wintervorräten oder in einem kuscheligen Nest: Zeigt uns mit euren witzigsten und kreativsten Bilder, wie ihr die Tiere nachmacht und euch auf den Winter vorbereitet. 

So geht´s:

1. Stöbert in unserer Fotoreihe oben und lasst euch inspirieren.

2. Stellt ein Tierfoto nach

3. Ladet die Fotos - gerne als Collage mit dem Tierbild - auf Padlet oder auf Instagram mit dem #winterlaune hoch

4. Schaut, welche Bilder noch hochgeladen wurden und verteilt fleißig Herzchen

Eure Bilder auf Padlet:

Mit Padlet erstellt

Eure Bilder auf Instagram:

Was machen Biber eigentlich im Winter?

Viele von euch haben in der Dämmerung sicher schon mal einen Biber gesehen, oder zumindest seine Spuren. Aber was machen diese sympathischen Nagetiere eigentlich im kalten Winter? Unser Video gibt einen kleinen Einblick in das Leben der winterfesten Burgherren.

Winterstrategie: Winterruhe

Tiere, die Winterruhe halten, schlafen viel und versuchen so Energie zu sparen. Sie senken aber ihre Körpertemperatur nicht so stark wie Winterschläfer und wachen häufiger auf und suchen Nahrung.

Ein warmes Winterfell, ein frostfreier, gut gepolsterter Platz und Nahrungsvorrat (Körperfett oder Nahrungslager) sind die Hauptstrategien neben der Winterruhe als Energiesparmaßnahme. Winterruhe halten Dachs, Eichhörnchen, Waschbär und Braunbär. 

 

Eichhörnchen im Winter
Eichhörnchen im Winter

Das Eichhörnchen zum Beispiel legt sich für den Winter einen Nahrungsvorrat an. Sie sammeln und bunkern im Herbst Baumfrüchte wie Haselnüsse, Eicheln, Walnüssen und Bucheckern, die sie dann z.T. nicht mehr finden. Sie schlafen bei Kälte viel und sind „fauler“, um Energie zu sparen und verlassen oft nach Tagen nur ihr gut gepolstertes, kugelförmiges Nest (Kobek), wenn sie Hunger oder Durst haben oder zur Toilette müssen.


Spiel: Eichhörnchen

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wie Eichhörnchen im Winter überleben? Mit unserem spannenden Spiel könnt ihr das Leben eines Eichhörnchens in den Wintermonaten nachvollziehen. Sucht euch 2-3 Mitspieler und bestimmt einen Spielleiter (am besten einen Erwachsenen). Dann braucht ihr nur noch ca. 15 Eicheln, Kastanien oder Nüsse und los geht’s…

 

Hier findet ihr die Anleitung:

Planspiel Eichhörnchen.pdf
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Basteln: Tierspuren aus Gips gießen

Tiere können vielerlei Spuren hinterlassen. Die Fußspuren, die Tiere im Schnee oder in der weichen Erde hinterlassen nennt man Fährten. Die einzelnen Abdrücke sind so genannte Trittsiegel. Einer Fährtenleserin können solche Spuren viel über das Tier verraten, das sie hinterlassen hat: wie groß und wie alt es war, wie schnell es gelaufen ist, wohin es unterwegs war. Besonders geübte Spurensucher sehen vielleicht auch Haare oder Federn. Das nennt man dann Körperspur. Manchmal findet man neben einer Fährte andere Hinterlassenschaften. Kotspuren von Säugetieren nennen die Jägerleute auch „Losung“. Greifvögel hinterlassen darüber hinaus auch Gewölle. Das sind die unverdaulichen Bestandteile der Nahrung, die hochgewürgt werden. Wer genau hinsieht, kann in diesen Speiballen Haare, Federn und Knochen erkennen. Schließlich gibt es noch Fraßspuren. Zahnabdrücke oder charakteristische Fressmuster lassen Rückschlüsse auf den Verursacher zu.

 

Hier findet ihr eine Anleitung zum Gießen von eigenen Tierspuren. Außerdem einen Fährtenleser-Pass und ein Zuordnungsspiel von Tierspuren:

Trittsiegel Luchs
Trittsiegel Luchs

Anleitung: Gipsabdruck von Tierspuren
Anleitung Gipsabdruck Tierspur.pdf
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LBV-Fährtenleser-Pass
Faehrtenleser-Pass.pdf
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Arbeitsblatt: Tierspuren zuordnen
Arbeitsbaltt Tierspuren.pdf
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Wer hat denn da geknabbert?

Fraßspuren an Nüssen oder Baumzapfen

Gerade im Winter schätzen die Tiere (Insekten, Säugetiere, Vögel) energiereiches Futter wie Nüsse von Haselnuss oder Walnuss. Auch Baumsamen wie Bucheckern, Eicheln, Fichtensamen oder Kiefernsamen, die im Herbst vom Baum fallen und den Winter über unter der Schneedecke liegen, werden von Vögeln und anderen Waldbewohnern sehr geschätzt. Du kannst in deinem Garten oder im Wald / Park an Fichte, Kiefern, Haselnuss, Walnuss leicht angeknabberte Baum / Strauchsamen finden und herausfinden, welches Tier hier am Werk war. 

Fraßspuren an Nüssen 

 

Baum– und Strauchfrüchte sind bei Insekten, Vögeln und Säugetieren im Winter sehr begehrt, da sie energiereich sind – das kennen wir Menschen auch von der Haselnuss oder Walnuss. Du kannst bei einem Spaziergang im Garten, Wald oder Park leicht Fraßspuren finden. Suche dazu den Boden unter einer Fichte, Kiefer, einem Haselnussstrauch, einem Walnussbaum oder einer Eiche nach angeknabberten Baumfrüchten ab – du wirst schnell fündig werden! 

Du erkennst an der Technik, wie das Innere der Nuss oder des Baumsamens freigelegt wurde, welches Tier am Werk war: 

 

Die kleinste Fraßspur an Baumfrüchten wie Haselnuss, Eichel, Fichtenzapfen hinterlässt auch das kleinste Tier – ein Rüsselkäfer. Dieser winzige Käfer mit dem lustigen Rüssel hat sich auf eine bestimmte Pflanzenart spezialisiert, z.B. der Haselnussbohrer auf den Haselstrauch. Der ca. 6 mm große Krabbler besitzt einen charakteristischen Rüssel und bohrt junge, noch weiche Baumfrüchte an, in die er ein Ei legt. In der Baumfrucht entwickelt sich dann die Käferlarve, die dann ein Loch in die Schale bohrt, die Baumfrucht verlässt und im Boden überwintert. Zurück bleibt eine leere Nuss, z.B. eine Haselnussschale, mit einem winzig kleinen Loch. Eine sogenannte „taube Nuss“, d.h. eine hohle Schale, da das Innere die Käferlarve aufgefressen hat. 

 

Eichhörnchen haben eine ganz besondere Technik, um z.B. eine Nussschale zu knacken. Sie klemmen die Nuss zwischen die oberen und unteren Schneidezähne und spalten wie ein Nussknacker die Nussschale in zwei Hälften. Man sieht daher an der Nuss eher Bruchkanten als Nagespuren. 

 

Mäuse wie Waldmaus, Haselmaus, Weißhalsmaus oder Rötelmaus hingegen knabbern mit ihren kleinen Beißerchen ein Loch in die Nusswand – zurück bleiben deutliche Nagespuren der Zähnchen. 

 

Fraßspuren an Fichten- oder Kiefernzapfen 

 

Bei Fichten- oder Kiefernzapfen sind auch ganz besondere Samenliebhaber am Werk, die sich mit unterschiedlichen Tricks die Mühe machen, an die kleinen Samenkörnchen zwischen den Zapfenschuppen zu gelangen: 

 

Ein Eichhörnchen beginnt immer an der Basis des Fichtenzapfens und hält den Zapfen mit der Spitze nach unten in seinen Händchen. Es packt mit den Zähnen eine einzelne Zapfenschuppe und beißt diese ab. Zurück bleibt ein etwas fransig aussehender Zapfenstummel, an dem deutlich die Abbissspur an der Schuppenbasis zu erkennen ist. An so einem Freßplatz des Eichhörnchens liegen meist viele angeknabberte Fichtenzapfen herum, denn es braucht schon einige Portionen, bis so ein Eichhörnchen satt ist. 

Die Waldmaus ist auch scharf auf die kleinen Baumsamen. Dazu nagt es die Schuppen vom Zapfen fein säuberlich ab, um an die Samen dazwischen zu kommen. Zurück bleibt ein glatt abgenagter Zapfenstummel. 

Manchmal findet man auch Fichtenzapfen mit glatten und ausgefransten Nagespuren - dann hat ein Eichhörnchen am Zapfen begonnen – hat den Zapfen vielleicht vom Baum geholt und wurde beim Mahl gestört - und eine Maus hat den Rest gemampft. 

Wie kommen nun Vögel an den Baumsamen ran – so ganz ohne Zähne oder Hände? 

Der Buntspecht, der z.B. einen herabgefallenen Fichtenzapfen „knacken“ will, hackt mit seinem Schnabel die Zapfenschuppen beiseite oder auseinander, um an den Samen dazwischen zu kommen. Zurück bleibt ein ziemlich „zerrupft“ aussehender Fichtenzapfen.  

Möchte ein Specht lieber hoch oben am sicheren Stamm sein Mahl verzehren, hat er auch einen Trick: Er klemmt den Zapfen in eine Astgabel oder ein eigens dafür gezimmertes Baumloch, da er ja keine Hände oder Füße frei hat, um den Zapfen am Stamm zu halten. Diese Klemme am Baum nennt man „Spechtschmiede“. Dort eingeklemmt, lässt sich der Fichtenzapfen bequem und sicher mit dem Schnabel bearbeiten. 

 

Der pfiffigste Spezialist ist wohl der Fichtenkreuzschnabel, der sich neben Insekten hauptsächlich von Fichtensamen ernährt. Er hat ein Spezialwerkzeug, einen gekreuzten, spitz gebogenen Schnabel, mit dem er wie mit einer Spezialpinzette die Fichtenschuppen aufschlitzen kann und die Baumsamen darunter herauspfriemeln kann. Erkennbar an längs geschlitzten Zapfenschuppen. 

 

Darüber hinaus findet man v.a. im Winter auch Fraßspuren an Bäumen, sogenannte Verbiss-Spuren. Gerade in strengen Wintern, wenn Schnee liegt und das Futter Knapp oder am gefrorenen Boden schlecht erreichbar ist, knabbern Kaninchen, Rehe, Rotwild auch Baumrinde oder fressen die Jungen Triebe von Bäumchen. In dieser harten Zeit der Auslese werden auch kranke und schwache Tiere leichter Opfer von Fressfeinden, sodaß du ab und zu auch einen Tierkadaver als Rest eines Mahls, eine „Fraßspur“ im wörtlichen Sinne entdecken kannst. 

November-Challenge: Auf geht´s zur #tierspurensuche

Naturschwärmer sind auch Naturforscher! Bei feuchter Witterung auf blanker Erde oder im Schnee findet ihr leicht Tierspuren, zu jeder Zeit auch Fraßspuren von Tieren, die euch viel erzählen können. Ein Fußabdruck vom Reh oder Fuchs am Bach, dem Wildkaninchen im Garten, Nachbars Bello am Radweg, ein vom Biber gefällter Baum, ein vom Hasen angeknabberter Obstbaum, vom Eichhörnchen benagten Fichtenzapfen: Es gibt in der Natur viel zu entdecken. Macht euch auf die Suche, ladet eure Bilder auf Padlet mit Angabe des Fundortes hoch oder postet es auf Instagram unter dem #tierspurensuche. Ihr könnt im Text darunter selbst raten, um welches Tier es sich handelt. Wir verraten euch, ob es stimmt! Dort könnt ihr auch schauen, welche Tierspuren die anderen Naturschwärmer gefunden haben und in den Kommentaren miträtseln. Verteilt gerne auch Herzchen für die Fotos der anderen Naturschwärmer.

 

Übrigens 

Vor allem Tierspuren erzählen oft eine Geschichte. In welche Richtung ist der Hase gelaufen? Ist er langsam gehoppelt oder schnell geflüchtet? Folgte ein Fuchs seiner Spur? Welche Spur ist älter? Anhand von Tierspuren im Schnee haben Tierforscher z.B. die Jagdstrategie des Luchses nachverfolgen können und dabei festgestellt, dass der Luchs im Winter ca. 10 Versuche braucht, bis er ein Reh überraschen und erbeuten kann. 

Mitmachen bei der November-Challenge #tierspurensuche

In diesem kleinen Video zeigen euch Johanna und Martina, wie ihr Tierspuren im Wald findet könnt.

Macht mit bei der November-Challenge #tierspurensuche und schickt uns eure Bilder. 

Auch unser 1. Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer hat sich auf einer Streuobstwiese nach Tierspuren umgesehen und ist fündig geworden. Was er gefunden hat, erzählt er euch in diesem Video!

Unsere Mitmach-Challenge #tierspurensuche geht noch den ganzen November und länger. Schickt uns gerne eure Bilder von Tierspuren, die ihr in eurer Gegend gefunden habt!

Eure Bilder der #tierspurensuche auf Padlet:

Mit Padlet erstellt

Gartentipps: Überwinterungshilfen für Tiere im Garten anlegen

Jetzt im November wird der Garten winterfest gemacht. Die Gartenmöbel sind im Trockenen, der Apfelbaum abgeleert. Abgeblühte Staudenbeete und Herbstlaub , Gehölzschnitt vom Sommer werden kompostiert.  

 

Wenn ihr gerade euren Garten winterfest macht und „aufräumt“, denkt daran: weniger ist mehr!

So könnt ihr einfach und effektiv Überwinterungshilfen und Schutz bzw. Nahrungsorte für Tiere schaffen, die den Winter in eurem Garten verbringen. Lasst einfach mehr „wilde Plätze“ im Garten zu – einen Laubhaufen, Asthaufen, in denen sich Insekten, Amphibien oder ein Igel verkriechen können. So ein unauffälliges, ruhiges Plätzchen findet sich in jedem Garten. 

Lasst abgeblühte Stauden als Überwinterungsort für Insekten oder als Körnerspender für Vögel über den Winter stehen oder bündelt markhaltige Pflanzenstängel (Himbeere, Brombeere, Sommerflieder, Astern, Topinambur, Sonnenblume, Goldrute) als Nisthilfe für kommende Wildbienen-Generationen, anstatt sie gleich zu kompostieren. Oder plant wie ein Tier vorausschauend, einfach und schlau: stapelt euer Brennholz auf zwei statt einer Europalette, damit ein Igel unter dem Brennholzstapel bequem und einfach ein trockenes, isoliertes Plätzchen für den Winter anlegen kann. (wie er das genau macht und dämmt, erfahrt ihr dieses Monat in Rubriken zur Überwinterungsstrategien von Tieren)

 

Statt sich zu stressen, genießt und freut euch an den Tieren, die eure aktive oder passive Unterstützung im Garten dankbar und rege annehmen werden – sei es der Igel unterm Holzstapel, das Rotkehlchen am Laubhaufen, der Schmetterling am Steinhaufen oder das Eichhörnchen im Futterhaus. Auch wenn ihr nicht alle Tiere in ihrem Winterquartier sehen werdet, gibt es ein gutes Gefühl, etwas Sinnvolles, Wertvolles gemacht zu haben. Im Einklang mit sich und der Natur im Winter zu sein – ein Gefühl, das wir vor allen in Corona – Zeiten so dringend brauchen.

Winterstrategie: Winterschlaf - extremes Energiesparen

Manche Tiere würden im Winter verhungern, da sie keine Nahrung fänden. Deshalb schalten sie auf einen extremen Energiespar- Modus um:

Zur Vorbereitung auf den Winterschlaf fressen sich die Tiere ein Fettpolster an und ziehen sich zu einem geschützten Platz zurück, um dort für mehrere Monate durchzuschlafen. Während dieser Schlafphase sinkt die Körpertemperatur ab und der Herzschlag wird langsamer. So sparen die Tiere Energie und benötigen kein Futter. Beispiele für Winterschläfer sind zum Beispiel Igel, Siebenschläfer, Murmeltier und Fledermäuse.

Igel im Herbstlaub, Foto: pixabay
Igel im Herbstlaub, Foto: pixabay

Der Igel frisst sich zur Vorbereitung auf den Winterschlaf bis zum Herbst ein Fettpolster an. Dies dient zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels während des Winterschlafs. Während des Winterschlafs (Oktober bis März) verliert der Igel 20-40 % seines Körpergewichts. Deshalb sollte ein Jungigel mit mind. 500g , ein Altigel mit mind. 1000 g Körpergewicht in den Winter starten, um ihn zu überleben. Werden die Tage kürzer und die Temperaturen dauerhaft niedrig, baut sich der Igel ein gut gepolstertes , geschütztes Winternest. Er fährt seinen Körper auf „Standby“ – Modus herunter: sein Herz schlägt nur noch 2-12 Mal pro Minute (statt 200-280 mal im Wachzustand), seine Körpertemperatur sinkt von 35 °C auf 5°C, er atmet pro Minute nur noch 13 mal statt 50 mal.

 

Dennoch wacht der Igel während des Winterschlafs im Nest ab und zu auf, um seinen Körper „im Probebetrieb“ etwas hochzufahren. Dies zehrt an den Fettreserven, weshalb eine Störung des Winterschlafs die Energiereserven des Igels komplett aufbrauchen kann, was tödliche Folgen hat.


Basteln: Igel aus Kiefern oder Karden

Material:

• Köpfe der wilden Karde (Weberdistel) oder Kiefernzapfen

• Knete

• Wacholderbeeren oder Pfefferkörner

 

Anleitung:

Aus einem Kiefernzapfen (getrocknet öffnet er sich) oder dem Blütenstand einer Karde, einer Distelart, die an Wegrändern, Bahndämmen oder Ufern zu finden ist, kannst du einen stacheligen Igel basteln. Füße und Kopf kannst Du aus Knete formen, Augen und Schnauze aus Wacholderbeeren oder Pfefferkörnern. Fehlt nur noch ein Überwinterungsplatz aus Laub und Ästen im Garten.

Bastelanleitung Karden-Igel
Anleitung KardenIgel.pdf
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Igel im Winter

Igel halten etwa fünf Monate Winterschlaf, um die nahrungsarme Zeit zu überbrücken. Dies dauert von November bis Ende März. Abnehmende Tageslänge, Kälte, Luftdruck, veränderter Insulinspiegel sind Auslöser für den Winterschlaf. Der Körper läuft auf „Sparflamme“. Die Körpertemperatur sinkt von 38 °C auf 5°C, das Herz schlägt nur noch 2-12 Mal pro Minute statt 200-280 mal, die Atemzüge nehmen von 50 auf 13 pro Minute ab. Der Igel lebt im Winterschlaf vom Körperfett und verliert über den Winter fast die Hälfte (40 %) seines Gewichtes.  

Der Igel baut sich für den Winter ein Überwinterungsnest, das er mit schuppenartig angeordneten Blättern wetterfest dämmt. Droht im Winter der Körper zu erfrieren, wacht der Igel auf, mobilisiert sein Fettreserven und schaltet den Körper auf „Probelauf“, um seinen Stoffwechsel wieder auf normale Werte zu bringen. 

Weibchen gehen übrigens später in den Winterschlaf, da sie nach der Jungenaufzucht länger brauchen, um sich wieder Fettreserven für den Winter anzufuttern. 

Igel beim Nestbau, Foto: pixabay
Igel beim Nestbau, Foto: pixabay

Findet man einen aktiven Igel im November, der weniger als 500 Gramm wiegt, sollte er in menschliche Obhut genommen werden, da er den Winter nicht überstehen wird. Unser LBV Igel-Ratgeber hilft dir da weiter. 

Stört man einen Igel beim Winterschlaf, z.B. indem man einen Holzstapel abbaut und sein Nest aus Versehen zerstört, sollte man den Schläfer in ein Ersatznest, das trocken gelagert und mit Nistmaterial gepolstert ist, umbetten. Der Aufwachvorgang dauert bis zu 12 Stunden und wäre für den Igel tödlich, wenn er dabei seine Fettreserven vollends aufbraucht. 

Ein naturnaher Garten hilft dem Igel, im Frühjahr schnell wieder sein Gewicht durch den gedeckten Futtertisch unter Laub-, Kompost und Asthaufen aufzustocken. 

Mehr Infos zum Igel gibt es unter www.igel-in-bayern.de

Winterstarre oder Kältestarre

Wechselwarme Tiere wie Amphibien oder Reptilien können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren und wie wir Menschen auf einem konstanten Niveau halten. Ihre Körpertemperatur richtet sich nach der Außentemperatur. Sie verfallen bei Kälte in eine Starre mit reduzierten Körperfunktionen, können sich nicht bewegen oder Nahrung aufnehmen. Es droht Ihnen bei extremer Kälte ein Tod durch Erfrieren oder Einfrieren von Körperflüssigkeit, was sie aber durch Tricks und Anpassungen vermeiden können. In die Winterstarre fallen beispielsweise Fische, Frösche, Eidechsen, Schildkröten und Insekten.

 

Frosch im Schnee, Foto: pixabay
Frosch im Schnee, Foto: pixabay

Schlangen und Reptilien suchen sich unter Steinen oder in der Erde einen frostgeschützten Platz. Frösche und Schildkröten können sogar unter Wasser, auf dem Grund von Teichen und Seen überwintern. Frösche nehmen dabei unter Wasser über die Haut, Schildkröten über die Mundschleimhaut Sauerstoff aus dem Wasser auf. Insekten und Kröten entwickeln ein „Frostschutzmittel“, das verhindert, dass Blut oder Körperflüssigkeit bei Frost gefriert und die Zellen zum Platzen bringt. Sie reduzieren den Wassergehalt im Körper und produzieren Glukose, welche die Zellen umschließt und so vor Frost schützt. Zusätzlich suchen sie sich einen frostsicheren Unterschlupf.

 


Schmetterlinge im Winter?

Schmetterlinge und ihre Raupen sind für viele von uns ein typisches Bild des Sommers. Doch wie kommen die bunten Flattertiere eigentlich über den Winter?

Unser Video sagt euch, welche verschiedenen Strategien sie hierfür entwickelt haben und wie wir ihnen helfen können.

Überwinterungsstrategien der Pflanzen: Dem Winter gewachsen sein…

Im Gegensatz zu machen Tieren und uns Menschen können Pflanzen in der kalten Jahreszeit nicht einfach den Standort wechseln. Daher haben die verschiedenen Pflanzen zum Teil ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um den Winter zu überstehen. Welche das sind, könnt ihr in unserem Beitrag sehen. 

Spiel: Klettendart

Bestimmt habt ihr euch schon einmal über die stacheligen Früchte der Großen Klette geärgert. Diese widerspenstigen Kugeln verhaken sich nämlich gerne in der Kleidung und können nur mühsam entfernt werden. Mit diesem Mechanismus stellt die trickreiche Pflanze sicher, dass ihre Samen von Tieren (und Menschen) verbreitet werden. Denn wie ihr wisst, haben Pflanzen keine Beine, um den Standort zu wechseln. Wenn die Klettenfrucht schließlich von ihrem Transportvehikel abfällt und günstige Bedingungen vorfindet, wächst an dieser Stelle im nächsten Frühjahr eine neue Pflanze heran. 

 

Mit den Früchten der großen Klette kann man jede Menge Spaß haben!

Zum Beispiel mit unserem Spiel Klettendart… 

 

Material: 

  • altes Handtuch
  • Stoffmalstift oder Wachsmalkreide 
  • 10-20 Klettenfrüchte 
  • etwas Schnur

 

Vorbereitung:

Malt 2-3 konzentrische Kreise auf das Handtuch. Das ist eure Zielscheibe. Dann hängt das Tuch an einem Baum oder Gartenzaun auf. In 2 bis 3 m Entfernung wird eine Abwurflinie markiert.

 


Durchführung:

Nun könnt ihr nacheinander eine Klette auf die Zielscheibe werfen.

Wer trifft die Mitte am besten? 

 

 

Tipp: Versucht einmal, mehrere Kletten gleichzeitig zu werfen! Das ist oft einfacher. 

Anleitung zum Spiel Klettendart
Spiel Klettendart.pdf
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Spiel: Haselmaus

Echte Winterschläfer sind Igel, Fledermäuse, Siebenschläfer, Haselmäuse und Murmeltiere.

Sie fressen im Herbst möglichst viel und suchen sich mit Einbruch des Winters ein frostfreies Versteck. Das können kleine Höhlen, der Wurzelbereich von Bäumen, Laubhaufen aber auch Dachböden oder Keller sein. Dort kommt der Wind nicht so hin und es kann nicht so kalt werden.

Die Körpertemperatur von Tieren, die sich in den Winterschlaf begeben, fällt auf fast 0° C ab. Dabei atmen sie viel weniger, ihr Herz schlägt langsam und pumpt das Blut viel weniger oft durch ihren Körper. Tiere im Winterschlaf können sich aber immer noch selbstständig wieder erwärmen. Das ist wichtig, damit sie bei zu tiefen Temperaturen nicht erfrieren. Während der Zeit des Winterschlafs ernähren sich diese Tiere von ihren Fettvorräten, die sie sich im Sommer angefressen haben. Ein Igel verliert 30% seines Körpergewichtes während der Winterzeit.

Haselmäuse legen sich im Herbst eine dicke Speckschicht zu. Innerhalb weniger Wochen verdoppeln Haselmäuse ihr Körpergewicht, um dann im Schlaf abzunehmen. Am Boden unter einer Schicht Laubstreu eingemummelt, zwischen Baumwurzeln oder aber auch in Erdlöchern bzw. Feldspalten halten sie dann einen echten Winterschlaf. Dabei sinkt ihre Körpertemperatur bis auf 4°C und das Herz schlägt nur noch ganz langsam. Je nach Wetter dauert in unserer Gegend der Winterschlaf von Oktober/November bis März/April. Und auch nasskalte Tage im Sommer, an denen man nicht heraus kann, verschläft die Haselmaus ganz einfach.

Winterschlaf bedeutet aber nicht Tiefschlaf. Zwischendurch wachen die Tiere auch auf. Dann ändern sie ihre Schlafposition und geben Kot und Urin ab. Sie fressen aber nichts.

Wird es zu kalt oder wird das Tier in seinem Winterschlaf geweckt, dann erwacht es ebenfalls. Nun verstärkt es seine Atmung und das Herz fängt wieder stärker an zu schlagen. Das ist sehr anstrengend für ein Tier, das sich im Winterschlaf befindet. Dabei wird viel der wertvollen Fettreserve verbraucht. Sind alle Fettreserven aufgebracht, erwacht das Tier und versucht, Nahrung zu finden. Wird es dabei zu früh wach, kann es noch kein Futter finden und muss verhungern. Darum ist es für diese Tiere besonders wichtig, dass sie in ihrem Winterschlaf nicht unnötig gestört werden.

 

Material:

• Thermoskanne mit heißem Wasser

• (Brat-)thermometer

• 1 Filmdose für 2 Kinder

• Abbildung Haselmäuse

 

Aktionsablauf:

Die Kinder haben die Aufgabe, ein warmes Winterquartier für ihre „Haselmaus“ zu suchen. Vorher wird je nach Alter gemeinsam mit den Kindern überlegt, was gut wärmt, und was eher Kälte abgibt. Kalt sind z.B.: Nasse Erde, nasses Moos, Steine. Wärme halten z.B.: Trocknes Laub, trocknes Moos, gepolsterte Höhle im Boden zwischen Wurzeln. Dann werden die Filmdosen mit heißem Wasser gefüllt und gut verschlossen. Die Kinder suchen nun in Kleingruppen (2-3 Kinder/Gruppe) ein ihrer Meinung nach besonders gut geeignetes Versteck. Bei kleineren Kindern lässt man sich die Verstecke zeigen, damit sie später wieder gefunden werden können.

Wenn noch eine Filmdose übrig ist, kann diese als Vergleichsdose an der Luft stehen gelassen werden. Evtl. kann auch eine Dose in Watte gepackt werden.

Nun halten die Haselmäuse eine Weile Winterschlaf, währenddessen kann das nächste Spiel gespielt werden, oder man wärmt sich in der Wohnung wieder auf.

Nach ca. 30 Minuten suchen die Teilnehmer ihre „Haselmäuse“. Deren Temperatur wird direkt anschließend gemessen.

 

In welchem Versteck ist die Haselmaus am wärmsten geblieben?

Welche Temperatur haben die beiden „Vergleichshaselmäuse“?

Anleitung zum Spiel Haselmaus
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Winteraktive Tiere

Winteraktive Tiere bleiben im Winter aktiv. Natürlich versuchen Sie, Energie zu sparen, z.B. indem sie sich ein dickes Winterfell zulegen oder indem sie sich weniger bewegen. Rothirsche reduzieren ihre Körpertemperatur und Herzschlag nicht nur um fast die Hälfte, sie lassen sogar ihre Organe wie Leber, Niere, Herz, Magen schrumpfen, um ihren Stoffwechsel herunterzufahren. Bei wenig Nahrung reicht auch ein Magen, der nur halb so groß ist. So sparen sie Energie. 

Dennoch ist der Winter für winteraktive Tiere eine schwere Zeit, in der die Nahrung knapp oder schwerer zu erreichen ist. Oft reichen Energiereserven (Fettpolster) und Energiesparen nicht aus. Daher sterben im strengen Winter viele Tiere an Auszehrung oder werden Opfer von Fressfeinden. 

 


Zu den winteraktiven Tieren zählen: 

Rehe, Hirsche, Gämsen, Wildschweine, Füchse, Hasen und alle Standvögel (Meisen, Amseln, Spatzen, etc., die über den Winter hier bleiben) und alle Raubtiere (Bussard, Uhu, Luchs, Wolf, Wildkatze…) 

Manche Tiere, wie der Schneehase, Wiesel oder Schneehuhn passen sogar ihre Fellfarbe an den Winter an. 

 

Ihr Fell ist dann schneeweiß und sie sind im Schnee gut getarnt.

Was können wir im Winter für winteraktive Tiere tun?

 

Futter bereitstellen!

An geschützten Orten können wir für Vögel ein Futterhaus aufstellen, Fallobst, Kastanien, Eicheln oder Heu für Hase, Reh und Rotwild bereitstellen. Frag doch einmal einen Jäger, ob dur ihn mit Tierfutter unterstützen kannst. Viele Jäger richten für Rehe und Rotwild Winter- Futterstellen ein, um diesen das Überleben im Winter zu erleichtern, aber auch um zu verhindern, dass das Wild in der Not auch junge Bäume anknabbert und nachhaltig schädigt. 

 

Im Winter auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen 

Schneeschuhwandern oder ein Waldspaziergang im Winter ist schön, aber bleibt dabei unbedingt auf den Wegen!  

Eine Störung des Wildes durch Querfeldein- Wandern bedeutet für das Wild einen extremen Energieverlust, der sogar lebensbedrohlich sein kann. Rehe und Hirsche reduzieren im Winter ihre Körpertemperatur und Herzschlag, um Energie zu sparen. Sind weniger aktiv und legen mehr Ruhephasen ein. Werden sie durch einen Querfeldein- Geher oder freilaufenden Hund aufgeschreckt, müssen sie einen „Kaltstart“ hinlegen und ihren Körper in Sekundenschnelle auf Höchstleistung hochfahren. Das bedeutet Stress und kostet sehr viel Energie. Diese Energieverlust können sie durch den Nahrungsmangel nicht wieder so einfach auffüllen, und verbeißen daher in der Not eher junge Bäume. Oder sie sterben schneller, da ihre Energiereserven eher aufgebraucht sind.

Zugverhalten von Vögeln

Zugverhalten zeigen Tiere, die verschiedene Jahreszeiten an unterschiedlichen Orten verbringen. Zugvögel z.B. ziehen zwischen Brutgebiet und Überwinterungsgebiet. Pro Jahr machen das weltweit ca. 50 Milliarden Vögel.

 

Zugvögel fliegen jedes Jahr mit Beginn der kalten Jahreszeit in wärmere Regionen, in denen sie überwintern. Manche Arten überwintern im wärmeren Süden Europas, andere fliegen bis nach Afrika, um den Winter dort zu verbringen. Diese Reise geschieht alljährlich ungefähr zur gleichen Zeit und auch die Flugrouten sind dabei meist immer die gleichen. Der Hauptgrund für das Zugverhalten ist nicht die Kälte, sondern das mangelnde Nahrungsangebot.

Im Frühjahr kehren die Zugvögel, zu denen unter anderem Störche, Kraniche und der Kuckuck zählen, zurück.

Durch den Klimawandel ändert sich das Zugverhalten der Vögel. Manche Störche überwintern bei milden Wintern in Spanien statt in Afrika, sparen sich Zeit und Energie, um dann auch früher als andere zurück zu sein und die besten Brutplätze zu besetzen. Verlierer sind „Spezialisten“ wie der Kuckuck, dessen Rückkehr exakt zum Brutbeginn der Wirtsvögel passen muss. Ausbreitungsgebiete und Wanderverhalten ändern sich. Durch die Klimaerwärmung kommen Arten wie z.B. der Bienenfresser, der warmes Klima bevorzugt und in Südeuropa, in Deutschland höchstens am Kaiserstuhl vorkam, nun auch stärker nach Norden aus.

 

Auch einige Schmetterlingsarten, sogenannte Wanderfalter, wie z.B. der Distelfalter, Admiral, Segelfalter zeigen ein Zugverhalten. Sie fliegen im Herbst in wärmere Länder, da sie im Winter nicht bei uns überleben könnten. Die Kälte ist aber nicht der Hauptgrund. Oft ist dieses saisonale Wanderhalten auch in der Besiedlung neuer Regionen (Ausbreitung) und durch Pendeln zwischen Orten mit besseren Reproduktionsbedingungen begründet und kommt daher auch in den Tropen vor.

 

Übrigens: auf unserer Homepage www.lbv.de können sie live das Zugverhalten besenderter Vögel (Satelliten- Telemetrie- Projekte) wie Weißstorch, Kuckuck, Großer Brachvogel live verfolgen.