12. Dezember

"Best of..." Hecke: Hecke schmecken

Wildfrüchte und Wildgemüse aus der Hecke zu verarbeiten ist nicht nur gesund und lecker, sondern auch effektiver Klimaschutz, da sie vor Ort geerntet und so weite Transportwege eingespart werden. Ein weiterer Vorteil von heimischen Wildfrüchten/-gemüse ist, dass sie gänzlich ohne Düngung und Pestizide gedeihen, deren Herstellung sehr energieaufwändig ist.

Im Monatsthema Hecke haben wir euch viele Rezepte vorgestellt, die ihr aus Heckenfrüchten machen könnt. Die besten drei Rezepte daraus verbergen sich hinter dem heutigen Türchen. Auch, weil sie so gut zu Weihnachten passen!

 

Energiebällchen aus Haselnuss

Zutaten:

  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Datteln
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Feigen
  • je 1 TL Anis und Johannisbrotpulver
  • 1 EL Honig
  • 1 abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

  1. Die gesammelten Haselnüsse vor der Verwendung trocknen und anschließend malen.
  2. Datteln, Rosinen und Feigen mit einem scharfen Messer kleinschneiden
  3. Zutaten zu einer festen Masse verkneten
  4. Kugeln rollen oder aus ausgewalztem Teig Formen ausstechen
  5. In angeröstetem Sesam oder Kokos wälzen (verkleben nicht)

FERTIG: GUTEN APPETIT!

Rezept zum Download
Energiebälle aus Haselnuss.pdf
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Gebrannte Haselnüsse

Zutaten:

  • 250 g Zucker
  • 250 g Haselnüsse (ohne Schale)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ TL Zimt (je nach Geschmack auch etwas weniger)

Zubereitung:

  1. Zucker mit dem Vanillezucker in der Pfanne schmelzen und karamellisieren
  2. Entkernte Haselnüsse zum Zuckerkaramell geben und gut umrühren
  3. Zimt zugeben
  4. Karamellisierte Haselnüsse auf ein Backpapier geben, verteilen und etwas auskühlen lassen

 

Tipp: Gebrannte Haselnüsse schmecken am besten warm. Aber Vorsicht, nicht die Finger verbrennen! 

Rezept zum Download
Rezept Gebrannte Haselnüsse.pdf
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Eichelkaffee

Zutaten:

  • Eicheln

Zubehör:

  • Messer
  • Pfanne
  • Kaffeemühle
  • Topf

Zubereitung:

1. Vorbereitung der Eicheln

  • Die Schale der Eicheln aufbrechen und entfernen
  • Mit Gemüsemesser bräunliche Haut abschaben
  • So vorbereitete Eicheln ca. 2 Tage wässern und mehrfach das Wasser austauschen bis es farblos bleibt
  • Eicheln trocknen, anschließend hacken
  • Pfanne erhitzen und die Eichelstücke vorsichtig bei kleiner Hitze rösten bis sie goldbraun sind (dauert ca. 15 – 30 min) (nicht schwarz, ist ungesund)
  • Durch die Intensität der Bräune lässt sich der Geschmack beeinflussen und verändern. Hier heißt es für sich zu experimentieren, um den für sich besten Geschmack zu erzielen
  • Eicheln von der Herdplatte ziehen und auskühlen lassen
  • Abgekühlte Eicheln in der Kaffeemühle, einem Küchenmixer oder in einem Mörser zu einem feinen Pulver vermahlen
  • Das in der Konsistenz weiche und beinahe cremige Eichelkaffee
  • Pulver je nach Vorliebe nochmals leicht in einer Pfanne ohne Fett bei kleiner Hitze schonend rösten oder so belassen

2. Zubereitung Eichelkaffee

  • Für eine Tasse Eichelkaffee je nach Geschmack und Röstgrad einen gehäuften Teelöffel bis zu einem Esslöffel in einen Topf geben
  • Das Pulver für eine Tasse Kaffee mit 11∕2 Tassen Wasser übergießen (die halbe zusätzliche Tasse Wasser wird erfahrungsgemäß vom Eichelkaffee-Pulver aufgesogen und absorbiert)
  • Wasser zum Kochen bringen und einmal kurz aufkochen lassen
  • Eichelkaffee-Pulver für ein bis zwei Minuten im heißen Wasser ziehen lassen
  • Fertigen Kaffee durch ein feines Teesieb filtern.

Den fertigen Eichelkaffee sofort heiß servieren. Je nach Vorliebe mit Milch oder auch mit etwas Zucker genießen.

Beachte: Das geröstete Eichelkaffee-Pulver ist nur für wenige Wochen haltbar.

Rezept zum Download
Rezept Eichelkaffee.pdf
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