Stunde der Gartenvögel & Wintervögel

LBV-Mitmachaktionen als Familienaktion gestalten

Jedes Jahr finden im Winter und im Frühling unsere großen Mitmachaktionen Stunde der Wintervögel und Stunde der Gartenvögel statt. Beobachtet eine Stunde lang Vögel, notiert eure Beobachtungen und schickt eure Ergebnisse an den LBV.
Eine Stunde lang Vögel beobachten – das klingt erst einmal ganz einfach. Für Kinder kann diese Stunde aber ganz schön lang werden. Mit ein paar kleinen Ideen wird daraus ein richtiges Naturabenteuer: gemütlich, spielerisch und voller Entdeckungen.

Ob am Fenster, auf dem Balkon, im Garten oder im Park – bei der Stunde der Wintervögel und der Stunde der Gartenvögel könnt ihr gemeinsam hinschauen, zählen und staunen. Jede Beobachtung hilft dem LBV dabei, mehr über die Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern herauszufinden.

So zählt ihr richtig

So zählt ihr richtig:

  1. Sucht euch einen Platz, von dem aus ihr gut beobachten könnt – zum Beispiel am Fenster, auf dem Balkon, im Garten oder im Park
  2. Beobachtet eine Stunde lang die Vögel um euch herum.
  3. Notiert von jeder Vogelart immer die höchste Anzahl, die ihr gleichzeitig seht. So vermeidet ihr, dass derselbe Vogel mehrfach gezählt wird.
  4. Anschließend könnt ihr eure Beobachtungen beim LBV melden.

Alle Infos zur Zählmethode und zur Meldung der Vögel findet ihr hier bei der Stunde der Gartenvögel und der Stunde der Wintervögel.

Damit die Stunde wie im Flug vergeht

Ab ins Vogelnest: Eure gemütliche Beobachtungsstation

Vögel zu beobachten braucht manchmal vor allem eines: ein bisschen Geduld. Damit das Warten leichter fällt, könnt ihr euch zu Hause eine richtig gemütliche Beobachtungsstation bauen – euer eigenes kleines „Vogelnest“.

Sucht euch dafür einen Platz, von dem aus ihr gut nach draußen schauen könnt: zum Beispiel am Fenster, auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten. Dann wird gebaut, gepolstert und eingerichtet! Mit Kissen, Decken, Kartons, Körben, Tüchern oder anderen gemütlichen Dingen entsteht ein Nest, in dem kleine Naturforscherinnen und Naturforscher es eine Weile gut aushalten können.

Dazu passen ein warmer Tee oder Kakao im Winter, eine selbstgemachte Limonade im Frühling, ein paar Knabbereien, Papier, Stifte und – wenn vorhanden – ein Fernglas. Auch ein Bestimmungsbuch (erhältlich im LBV-Naturshop) oder eine Vogel-App können helfen, die gefiederten Gäste besser kennenzulernen.

Und dann heißt es: leise werden, genau hinschauen und abwarten. Welche Vögel landen im Garten, auf dem Balkon, am Futterplatz oder im Baum vor dem Fenster? Wie sehen sie aus? Was machen sie? Hüpfen sie, picken sie, streiten sie, singen sie oder schauen sie sich neugierig um?

Vielleicht möchtet ihr euer Vogelnest sogar noch mit Federn aus Papier, gebastelten Schnäbeln oder kleinen Flügeln schmücken – und für eine Weile selbst in die Rolle eines Piepmatzes schlüpfen.

Selbstgebasteltes Fernglas für kleine Entdecker

Die Handhabung echter Ferngläser ist gerade für kleine Kinder noch schwierig. Wir liefern euch eine super-einfache Anleitung für ein selbstgebasteltes Fernglas, das von kleinen Vogelbeobachtern, aber auch von Sternenguckern oder abenteuerlustigen Piraten vielseitig genutzt werden kann. Ihr braucht lediglich ein paar leere Klopapierrollen, optional eine leere Garnrolle, einen alten Schnürsenkel, Klebeband, Farben, Schere, Kleber und los geht die Bastelei!

 

Eine Anleitung für das Upcycling-Fernglas könnt ihr der PDF-Datei entnehmen. 

Upcycling-Fernglas_Bastelanleitung.pdf
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„Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist…“

Mit dem allseits beliebten Spiel für lange Autofahrten könnt ihr auch die Vogelbeobachtung für eure Kinder noch aufregender gestalten. Mit Aussagen wie „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist blau“ könnt ihr die Kinder auf die blaue Kopfplatte und das Blau ihrer Schwung- und Schwanzfedern genauso aufmerksam machen wie auf die blaue Oberseite des Kleibers. Orange ist der Schnabel der männlichen Amsel, Rot die Brust des Rotkehlchens, usw. So animiert ihr eure Kinder spielerisch, Details bekannter und bisher unbekannter Vogelarten zu entdecken. 

Spannende Vogel-Kettengeschichte erfinden

Erfindet gemeinsam eine spannende Geschichte zum Weitererzählen rund Eure Beobachtungen. Eine/r macht den Anfang und startet mit einem Satz wie „Es war einmal eine kleine Amsel und ein mutiger kleiner Spatz, die gingen zusammen auf eine Reise …“. Reihum führt ihr die Geschichte so lange fort, bis ein Ende gefunden wurde. So vertreibt ihr eventuelle Langeweile, wenn gerade kein Vogel zu sehen ist, und fördert nebenbei das kreative Denken. Neuankommende Vögel können wunderbar aktiv in die Geschichte integriert werden.

Bewegungsspiel für Pausen

Piepmatz-Pause! Zwischendurch darf kurz geflattert werden! Bewegt euch wie verschiedene Vögel:

  • Amsel: über den Boden hüpfen.
  • Meise: flink von Ast zu Ast turnen.
  • Rotkehlchen: aufmerksam stehen bleiben und schauen.
  • Spatz: in der Gruppe durcheinander wuseln.
  • Buntspecht: mit den Fingern vorsichtig an einen Baumstamm klopfen.