Ohne Wasser kein Leben!

Wasser ist der Quell allen Lebens auf unserem Planeten Erde, ohne Wasser gäbe es kein Leben in der uns bekannten Form. 

 

Wasser ist lebensnotwendig. Natürlich für uns Menschen, aber auch für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Es fungiert als wichtiger Lebensraum, in dem zum Beispiel auch Algen und Wasserpflanzen leben, die wiederrum den meisten Sauerstoff der Erde produzieren und Kohlenstoff speichern.  

Wasser ist nützlich. Egal ob bei der erfrischenden Dusche am Morgen, dem Kochen des Teewassers oder Kaffees am Nachmittag oder dem Bewässern des Gemüsegartens am Abend – es begleitet uns tagtäglich.  

Wasser ist kostbar.  Die meisten von uns können wie selbstverständlich und ganz bequem den Wasserhahn aufdrehen und so in kürzester Zeit an sauberes Trinkwasser gelangen.  Doch das ist nicht überall selbstverständlich. In vielen Entwicklungsländern ist sauberes Wasser knapp und muss aus weit entfernten Brunnen geholt und mühsam mit Eimern transportiert werden. 


In diesem Monat dreht sich alles rund um das Thema Wasser. Wir zeigen euch unter anderem, wie man Wasser sparen kann, egal ob real oder virtuell, welche Experimente ihr mit Wasser ausprobieren könnt und beschäftigen uns mit einigen Lebewesen dieses spannenden Lebensraums.  

Ökostation Helmbrechts stellt sich vor

Im Juni endet der Frühling und der Sommer beginnt so richtig: Die Sonne strahlt intensiver, wärmt die Erdoberfläche auf und die Lufttemperaturen steigen bei uns mancherorts schon einmal an die 30 °C. Somit beginnt der Wasserkreislauf von Neuem. In den Teichen und Gewässern quaken die Frösche, springen die Fische und am Himmel schwirren Insekten umher. Jetzt ist die beste Zeit dem Thema Wasser auf die Spur zu kommen, denn auch einmal nass zu werden ist im Juni nicht schlimm! 

Die Ökostation Helbrechts ist in diesem Monat federführend bei den Naturschwärmern und stellt sich in diesem Video kurz vor!

Zahlen & Fakten rund ums Wasser

Die Gesamtwassermenge der Erde wird auf 1,4 Milliarden km3 geschätzt. 97,5 % davon ist Salzwasser. In unserer Faktensammlung erfahrt ihr noch mehr Wissenswertes rund um das nasse Element. 

Kräfte des Wassers

Ohne Wasser gäbe es kein Leben. Das liegt auch an den besonderen Eigenschaften des Wassers. Wir zeigen euch ein paar einfache Versuche, die sich leicht zu Hause durchführen lassen und erklären, wie die Kräfte des Wassers wirken. Die Versuche sind besonders gut für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter geeignet.

Versuche: Schwimmen und Sinken

Schwimmen und Sinken

Erforschte Kraft: Auftrieb

Was schwimmt und was sinkt? Bei diesem Versuch finden wir es heraus!

 

Material:

  • Schüssel mit Wasser
  • Verschiedene „Wasserfeste“ Alltags- oder Naturgegenstände zum Ausprobieren.

 

So geht´s:

  • Betrachtet den Gegenstand und ratet: Wird er schwimmen oder sinken?
  • Probiert es aus!
  • Woran liegt das wohl?

 

Erklärung:

Die Wasserteilchen ziehen sich gegenseitig an, sie halten sich so zusagen aneinander fest. Gegenstände, die viel Luft enthalten (wie ein Korken) haben einen großen Auftrieb und können auf diesen Wasserteilchen schwimmen. Gegenstände, die wenig Luft enthalten, haben einen geringen Auftrieb und die Schwerkraft kann auf den Gegenstand wirken: Die Wasserteilchen können den Gegenstand nicht mehr halten und er sinkt zu Boden.

 

Schwimmen und Sinken mit Knete

Erforschte Kraft: Auftrieb

Knete kann auf dem Wasser schwimmen, sie kann aber auch herabsinken. Auf die Form kommt es an!

 

Material:

  • Schüssel mit Wasser
  • Knete

 

So geht´s:

  • Formt die Knete zur Kugel. Was passiert, wenn ihr sie ins Wasser gebt?
  • Formt die Knete zum Boot. Was passiert, wenn ihr sie ins Wasser gebt?

 

Erklärung:

Den Auftrieb haben wir bei „Schwimmen und Sinken“ schon erklärt. Bei der Knete kann man eine besondere Beobachtung machen: Als Kugel geformt enthält sie wenig Luft und sinkt herab. Als Boot geformt, enthält sie viel Luft und schwimmt. Deshalb kann auch ein großes Containerschiff schwimmen. Sobald Wasser hineinkommt, wird die Luft aber verdrängt und das Boot sinkt.

 

Versuche: Wasser hält zusammen

Die schwimmende Büroklammer

Erforschte Kraft: Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung spielt eine wichtige Rolle in der Natur, z.B. für manche Bewohner von Gewässern.

Material:

-        Glas mit Wasser (ohne Spüli-Reste)

-        Büroklammer

-        Seifenfreie Hände

So geht´s:

  • Legt die Büroklammer vorsichtig von oben auf die Wasseroberfläche
  • Tipp 1: Reibt die Büroklammer etwas zwischen den Fingern und fettet sie so leicht ein
  • Tipp 2: Es klappt nicht mit jeder Büroklammer, probiert etwas herum
  • Tipp 3: Ihr könnt auch erst ein kleines Stück Küchenrolle auf die Wasseroberfläche geben und dann die Büroklammer darauf legen

Erklärung:

Die Wasserteilchen ziehen sich an, sie halten zusammen. Dieser Zusammenhalt ist an der Wasseroberfläche besonders groß, es entsteht die Oberflächenspannung. Auf der Wasseroberfläche kann sogar die Büroklammer liegen. Taucht ein Teil der Büroklammer aber tiefer ins Wasser hinein, wird sie nicht mehr getragen und sinkt herab. Auch Tiere, wie der Wasserläufer, machen sich die Oberflächenspannung zu nutze. Wird die Oberflächenspannung aber z.B. durch Seife o.ä. zerstört, sinkt die Büroklammer – und auch dem Wasserläufer würde es so ergehen.

 

Der Wasserberg

Erforschte Kraft: Oberflächenspannung

Mit der Oberflächenspannung lassen sich sogar Berge bauen!

Material:

  • Gefäß mit Wasser
  • Pipette
  • 1 Euro Münze

So geht´s:

  • Füllt die Pipette mit Wasser
  • Lasst das Wasser auf die Münze tropfen
  • Beobachtet, wie ein Wasserberg entsteht
  • Wie viele Tropfen könnt ihr auftürmen, bis der Wasserberg zusammenfällt?

Erklärung:

Die Wasserteilchen ziehen sich an, sie halten zusammen. Dieser Zusammenhalt ist an der Wasseroberfläche besonders groß, es entsteht die Oberflächenspannung. Diese Kraft hält den wachsenden Wasserberg zusammen. Irgendwann ist es aber zu viel Wasser – die Kraft der Oberflächenspannung reicht nicht mehr aus und das Wasser läuft über den Rand der Münze.


Versuche: Wasser klebt

Versuch: Wasser klebt

Die Klebekraft des Wassers begegnet uns täglich, wir schauen genauer hin und erklären, was es mit diesem Alltagsphänomen auf sich hat.

Material:

  • Gefäß mit Wasser
  • Gefäß mit Mehl oder Zucker

So geht´s:

  • Tunkt einen trocknen Finger in den Zucker und beobachtet, was passiert
  • Macht einen Finger nass und tunkt ihn dann in den Zucker und beobachtet, was passiert

Erklärung:

An dem trocknen Finger hält der Zucker kaum. Das Wasser hingegen bleibt am Wasser hängen, es klebt richtig daran. Hier wirken die Kohäsionskräfte: Die Anziehungskräfte zwischen den Wasserteilchen und dem Finger. Wird der nasse Finger in den Zucker getunkt, bleibt der Zucker hingegen am Wasser kleben: Die Kohäsionskraft des Wassers hält ihn am Finger fest. Wenn wir nun warten, dass der Zucker trocknet, fällt er irgendwann einfach ab. Der „Klebstoff“ Wasser ist dann weg getrocknet.

 

Versuch: Wasser klebt 2

Noch spektakulärer ist der Versuch mit dem Wasserglas über dem Kopf. Aber Achtung: Es kann sein, dass ihr dabei nass werdet. Das ist also der perfekte Versuch für einen Sommertag, am besten in Badekleidung.

Material:

  • Glas, randvoll mit Wasser gefüllt
  • Postkarte (nicht beschichtet) oder Bierdeckel

So geht´s:

  • Legt die Postkarte auf das gut gefüllte Glas
  • Drückt die Postkarten gegen das Glas und dreht es herum
  • Haltet es von euch weg oder – wenn ihr euch traut – kurz über den Kopf

Erklärung:

Auch hier wirkt die Anziehungskraft der Wasserteilchen (Kohäsion), diesmal mit dem Glas und der Postkarte. Dadurch wird die Postkarte am Glas festgehalten. Wenn etwas Luft an der Seite herankommt (z.B. wenn die Postkarte durchweicht und aufquillt oder wenn man an der Postkarte zieht), dann ist die Schwerkraft stärker als die Kohäsion, die Postkarte fällt herab und das Wasser schwappt heraus. 

Versuch: Blühende Papierblume

Erforschte Kraft: Kapillarkraft

Die Kapillarkräfte sind in der Natur von großer Bedeutung. Hier spielen mehrere Kräfte zusammen.

 

Material:

  • Papier mit aufgemalter oder ausgedruckter Blume
  • Ggf. Stifte
  • Schere
  • Schüssel mit Wasser

 

So geht´s:

  • Malt die Blume an
  • Schneidet sie aus
  • Faltet sie zusammen
  • Legt sie ins Wasser

 

Erklärung:

Die Wasserteilchen kleben aneinander (Kohäsion) und an den Fasern des Papiers (Adhäsion). Die Kohäsion und die Oberflächenspannung sorgen dafür, dass die Wasserteilchen gemeinsam (Kohäsion) an den Fasern des Papiers entlang klettern. Das nennt man auch Kapillarkraft. Das Papier wird auch dort nass, wo es nicht im Wasser liegt, das nasse Papier sinkt herab und wird vom Wasser angezogen (Adhäsion).

Diese Kraft wirkt überall dort, wo enge Röhrchen vorhanden sind. Umso enger das Röhrchen, desto höher steigt das Wasser dank der Kapillarkraft. So kann das Wasser nur dank der Kapillarkraft bis zu einen Meter hoch steigen.

Die Kapillarkraft machen sich auch Pflanzen zu nutze. Sie trägt dazu bei, dass das Wasser von den Wurzeln nach oben aufsteigt. Die Kapillarkräfte allein reichen aber z.B. bei Bäumen aber nicht mehr aus, hier kommt noch die Osmotische Kraft ins Spiel.


Wasserkreislauf

"Reise des Wassertropfenmännleins“

Habt ihr euch schon mal gefragt, was mit einem Regentropfen passiert, der vom Himmel fällt? Wo geht er hin und wo kommt er her? Der Kreislauf des Wassers ist eine spannende Geschichte und für unsere Erde unentbehrlich. Begleitet unser Wassertropfenmännlein auf seiner Reise durch den Wasserkreislauf.

Text "Reise des Wassertropfenmännleins" als Download
Wasserkreislauf kurz erklaert.pdf
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Bauplan der Fische

Fische haben Flossen, aber Fisch ist nicht gleich Fisch und Flosse ist auch nicht gleich Flosse. In der Welt der Fische herrscht eine außergewöhnlich große Artenvielfalt. Fische unterscheiden sich in ihrem Lebensraum (Süßwasser oder Salzwasser), ihrer Lebensweise, in ihrer Farben- und Formenvielfalt, ihren Flossen und natürlich in der Größe. Der kleinste bisher nachgewiesene Fisch der Welt ist ein Süßwasserfisch aus Indonesien, der nur 8 bis 10 Millimeter lang wird. Der größte Fisch der Welt ist der Walhai, der bis zu 12 Meter lang werden kann. 

Mit unserem Musterfisch wollen wir euch den Bauplan eines Fisches und die Funktion der Flossen etwas näherbringen.  


Wissenswertes über Fische

Fische sind Wirbeltiere, die im Wasser, also aquatisch leben. Zum Atmen unter Wasser besitzen sie Kiemen mit denen sie den Sauerstoff aus dem Wasser direkt in den Blutkreislauf aufnehmen können. Die Fortbewegung der Fische im Wasser ist schwimmend, schlängelnd oder kriechend mit Hilfe von verschiedensten Flossenformen.

Man unterscheidet dabei Knochenfische, die sowohl im Salz-, als auch im Süßwasservorkommen (Hecht, Karpfen, Forelle,…) und Knorpelfische, die ausschließlich im Salzwasser vorkommen (Haie, Rochen). Es sind über 30 Tausend Fischarten auf unserem Planeten bekannt.

In diesem Monat werden wir euch einige der bei uns heimischen (Nutz-)Fische kurz vorstellen.

Artenportraits Friedfische

Artenportraits Raubfische

Fische als Nahrung

Fische machen seit jeher einen wichtigen Teil der menschlichen Ernährung aus. Inzwischen sind die meisten Fischarten sowohl im Salz-, wie auch Süßwasser durch die menschliche Überbevölkerung und die damit auch verbundene Verschmutzung der Weltmeere, Flüsse und Seen heute stark in ihrem Bestand gefährdet.

 

Wichtige Wirtschaftsfischarten werden deshalb heute in Aquakultur gehalten und künstlich vermehrt und ernährt. Beispiele hierfür sind die Lachs- und Thunfisch-Netzgehegefarmen im Salzwasser, oder die Forellen und Karpfenteichwirtschaften im Süßwasser. Mancherorts hat die Fischzucht sogar die Landschaft geprägt, wie die Karpfenteichanlagen im Aischgrund in Mittelfranken oder in der Oberpfalz. In natürlichen Binnen-Gewässern, wie Rhein, Main Donau, oder auch größeren Seen ist die erwerbsmäßige Fischerei meist nicht mehr rentabel, deshalb gibt es auch nur noch sehr wenige Berufsfischer.

 

Die Kombination von Fischhaltung in geschlossenen Wasser- Kreislausystemen und Gemüseanbau mit Dünger aus Fischexkrementen nennt man Aquaponik. Sie kann eine interessante Alternative zu umweltverschmutzenden Fischzuchtsystemen in der Natur sein.

 

Die Wasseramsel - ein Ausnahmetalent

Wie der Namen schon vermuten lässt, lebt die Wasseramsel am Wasser. Sie ist der einzige einheimische Singvogel, der tauchen und schwimmen kann. Sie ist so gut ans Leben am Wasser angepasst, dass sie unter Wasser sogar mehrere Meter laufen kann. Unter Wasser benutzt sie die Flügel als Schwimmflossen, ähnlich wie Pinguine. Auch im Winter bleibt die Wasseramsel bei uns. Nur wenn die Bäche und Flüsse zugefroren sind, dann wandert sie zeitweise flussabwärts, bis sie wieder freie Stellen findet. 

Noch mehr zur Wasseramsel

Wasseramsel mit Nistmaterial im Schnabel
Wasseramsel mit Nistmaterial im Schnabel (Foto: Canva)

Die Wasseramsel (Cinclus cinclus) ist ein etwa 18 cm langer, drosselgroßer gedrungener Wasservogel, der wegen seines kurzen hochgestellten Schwanzes und seiner leuchtend weißen Kehle und Brust kaum mit einer anderen Art zu verwechseln ist. Das Deckgefieder ist bei Männchen und Weibchen nahezu gleich dunkel- bis graubraun gefärbt.

Besonders auffällig im Verhalten dieser Vögel ist das ständige „Knicksen“ und der schnelle, geradlinige Flug mit kurzen Flügelschlägen knapp über der Wasserlinie. Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der sowohl schwimmen als auch tauchen kann. Sie taucht ins Wasser ein, rudert mit den gefalteten Flügeln und hält sich mit ihren kräftigen Beinen am Gewässergrund fest. So kann sie mit dem Schnabel Steine und Pflanzen bei Seite schieben und nach Insektenlarven, Köcher-, Stein- und Eintagsfliegen suchen. Die Art lebt fast ausschließlich an schnell fließenden Bächen und Flüssen im Bergland und bevorzugt dort Gewässerabschnitte mit Stromschnellen und Wasserfällen.

Ihr kugelartiges Nest aus Moos und Gras baut die Wasseramsel gerne unter Brücken, in Spalten zwischen Wurzeln im Bereich der Uferböschung, hinter Wasserfällen oder auch in hierfür errichtete Nistkästen.

In Oberfranken ist die Wasseramsel noch weit verbreitet. Die LBV Ökostation Helmbrechts kontrolliert jedes Jahr ca. 90 Wasseramselnistkästen an geeigneten Flüssen und Bächen im Landkreis Hof auf Wasseramselbruten, um den Bestand dieser Vögel zu erfassen und zu dokumentieren.

Wasserfilter - Farbiges Wasser wird wieder sauber

Filtrierung ist ein Trennverfahren zur Reinigung eines Stoffgemisches. Mithilfe der Filtrierung kann man zum Beispiel eine Flüssigkeit wie Wasser reinigen. Eine Filtermasse (z.B. Sand) stellt dabei einen Widerstand für alle festen Partikel in dem Gemisch dar. An den Poren der Filtermasse werden die Partikel zurückgehalten und das Gemisch wird wieder sauber.

Beispiele - Filter im Alltag:

- Filtrieren von Lebensmitteln
  • Kaffeefilter
  • Olivenöl

- Meerwasserentsalzung durch Filtration zur Trinkwassergewinnung

- Rußpartikelfilter bei Dieselmotoren

- Pollenfilter in Klimaanlagen

- Filter im Staubsauger

 

Wie du siehst kann man nicht nur feste Stoffe aus Flüssigkeiten filtrieren, sondern auch feste Stoffe aus Gasen (z.B. Staub aus der Luft beim Staubsauger).

 

Weitere Filter im Alltag sind z.B.:

  • Lufteinlassfilter im Fön
  • Auto
  • Luftfilter
  • Kraftstofffilter
  • Ölfilter
  • Innenraumfilter
  • Optische Filter wie Farbfilter bei einer Fotokamera
  • digitale Filter wie z.B. Grafikfilter
  • Zigarettenfilter

Filtrierer - Ernährungsspezialisten im Wasser

Filtrierer sind richtige Ernährungsspezialisten, die im Wasser leben. Sie ernähren sich von Nahrung(spartikeln), die mit dem Wasserstrom in den Körper gelangen. Das machen die Tiere mit so genannten Reusen- oder Seiheinrichtungen, die die Nahrung zurück halten, aber das Wasser durchlassen.

Fällt dir ein Tier ein, dass seine Nahrung durch Filtration aufnimmt?

In unserem Video könnt ihr in Zeitraffer beobachten, wie unsere beiden Teichmuscheln ca. 1,5 Liter Wasser filtrieren. Gedauert hat das ganze keine halbe Stunde!


Nachwuchs bei Familie Höckerschwan

Höckerschwäne sind imposante Wasservögel! Vor allem wenn sie Junge haben, sollte man sich in Acht nehmen und der Familie nicht zu nahekommen. Am See der LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim hatten die Schwäne 2021 erstmals Nachwuchs. 

Höckerschwäne (Cygnus olor) sind die größten bei uns heimischen Entenvögel und können bis zu 14 Kilogramm schwer und 160 cm lang werden! Die Flügelspannweite beträgt dabei bis zu 2,4 Metern. 

Sie können zwischen 15 und 20 Jahren alt werden und haben aufgrund ihrer Größe und Aggressivität nur sehr wenige Fressfeinde. Der älteste dokumentierte Schwan wurde wohl sogar 40 Jahre alt! 

Erwachsene Höckerschwäne besitzen ein rein weißes Gefieder mit orangefarbenem Schnabel und dem charakteristischen schwarzen Schnabelhöcker, Füße und Beine sind schwarz. 

Höckerschwäne sind monogam und sehr territorial. Sie dulden während der Brutzeit keine anderen Schwäne und auch größere Eindringlinge im Brutrevier. Ein Gelege besteht meist aus fünf bis acht Eiern, die 35-38 Tage bebrütet werden. Die Nestflüchter-Küken haben ein silbergraues Daunengefieder und werden vier bis fünf Monate von beiden Elterntieren großgezogen. 

Höckerschwäne fressen in erster Linie Wasserpflanzen und kleinere Wassertiere, wie Schnecken, Krebstiere und Wasserinsektenlarven, die sie mit ihren bis zu 90 cm langen Hälsen vom Gewässerboden abfressen. 

Mikroplastik - Eine Gefahr für unsere Umwelt

Mikroplastik nennt sich das Kleinstmaterial, das sich in noch viel mehr Produkten befindet, in denen wir das Kunststoff nicht sofort sehen. Schließlich gilt als mikro in dem Fall weniger als 5 mm.

Eigentlich versteckt sich der Übeltäter in allen Bereichen unserer Plastikindustrie. Egal ob als Grundmaterial für die Plastikproduktion, in Form von kleinen Partikeln in Reinigungsstrahlern, als Wirkstoffüberträger in Medikamenten oder eben in unserem Badezimmer, in Zahnpasta, Shampoo oder Creme. Diese kleinen Teilchen entstehen aber auch durch die Zersetzung von Plastikmüll. Sie gelangen in unser Abwasser und richten der Umwelt großen Schaden zu. Plastik ist in jeder Hinsicht eine Umweltbelastung. Bereits bei der Herstellung wird das nicht nachhaltige Erdöl bezogen.

Auf der Jagd nach dem Wasserskorpion

Wasser ist nicht nur ein belebendes Element, sondern bietet in vielen Bereichen spannende Einblicke in einen faszinierenden Lebensraum. Wer mit Kindern in die Unterwasserwelt eintauchen möchte, der sollte dies am besten in einer LBV-Umweltstation unternehmen, die entsprechende Angebote unterbreitet. In freier Natur ist es grundsätzlich nicht erlaubt, Tiere zu fangen oder sie in ihrem Lebensraum zu stören. In unserem Video  könnt ihr aber Naturschwärmerin Sabine mit ihren Kindern beim Keschern begleiten.

Buchstabenrätsel Wasserbewohner

In Bächen, Seen oder in Tümpeln leben meist viele kleine Tiere, zum Beispiel Wasserkäfer, Ruderwanzen, Flohkrebse, Larven von Libellen, Eintagsfliegen oder Mücken. Aber auch Fische, Frösche und Molche finden hier einen Lebensraum. Je nach Art des Gewässers, kommen unterschiedliche Tiere vor. Diese zeigen uns sogar, wie gut die Qualität des Gewässers ist.

In unserem Buchstabenrätsel kannst du 12 Wassertiere finden, ganz ohne nass zu werden.

Virtuelles Wasser

Von unsichtbarem Wasser

Heute wollen wir euch mit dem Virtuellen Wasser vertraut machen. Virtuelles Wasser? Nein es geht nicht um ein Computerspiel o. ä., sondern um das unsichtbare Wasser im Büro, im Handy, im Auto, in unseren Lebensmitteln oder unserer Kleidung. Denn in allen Produkten, die uns umgeben, steckt mehr Wasser drin als man ihnen ansieht. In dem folgenden Video erfahrt was es mit dem „unsichtbaren“ oder „virtuellen Wasser“ auf sich hat, wie es zustande kommt und wieviel Wasser in den verschiedenen Produkten steckt.

Memo-Spiel Virtuelles Wasser

Habt ihr gut aufgepasst bei dem Video zum „Virtuellen Wasser“? Bei unserem Memo-Spiel könnt ihr euer Wissen testen und herausfinden, wieviel Wasser in Eiern, Autos oder Schokolade steckt.

Wasserspar-Tipps

Der häusliche Wasserverbrauch pro Kopf und Tag in Deutschland beträgt etwa 125 Liter. Das meiste davon wird für die Toilettenspülung und zum Duschen und Baden verwendet. Üblicherweise verwenden wir dafür Trinkwasser. Und das ist sehr kostbar. Wasser zu sparen macht also viel Sinn, denn es schont nicht nur unseren Planeten, sondern auch unseren Geldbeutel.