Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026 – ein heimlicher Feldbewohner, der früher auf Wiesen und Feldern viel häufiger zu sehen war. Heute ist es in vielen Regionen selten
geworden, weil sein Lebensraum immer „aufgeräumter“ wird: Wo früher Feldränder, Brachen und kleine Strukturen waren, gibt es oft große, einförmige Flächen – mit weniger Deckung, weniger Plätzen
zum Brüten und weniger Nahrung. Auch der Rückgang von Insekten spielt eine Rolle – besonders für die Küken, die anfangs darauf angewiesen sind.
Auf einen Blick
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Lebensraum: offene Feldflur mit Struktur (z. B. Feldränder, Brachen, Hecken)
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Warum selten? weniger Vielfalt, weniger Deckung und Nahrung in der Agrarlandschaft
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Gut zu wissen: oft besser zu hören als zu sehen (sehr gut getarnt)
In unserem Video stellen wir euch das Rebhuhn leicht verständlich vor: Wie es aussieht, wo es lebt und was es zum Leben braucht.
Unser Tipp: Schaut euch das Video an – und haltet beim nächsten Spaziergang an Feldrändern und Wiesen Augen und Ohren offen. Mit etwas Glück entdeckt ihr einen
der gut getarnten Feldbewohner oder hört seinen typischen Ruf.
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Rebhuhn-Ruhezone (Brutzeit): Das Rebhuhn brütet am Boden – deshalb in Feld- und Wiesenbereichen besonders rücksichtsvoll sein, auf den Wegen bleiben und Hunde anleinen
(Frühjahr bis Sommer).
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Feldrand statt querfeldein: Rebhühner brüten und verstecken sich oft in dichterer Vegetation an Säumen/Hecken – wer dort quer durchs Gras läuft, stört schneller als man
denkt.
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Insekten für Rebhuhn-Küken: Küken brauchen in den ersten Wochen vor allem Insekten – darum im Garten/Balkon auf Gift verzichten und Blüten/Insekten fördern.
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„Mehr Deckung“ im Kleinen: Heimische Sträucher & Wildpflanzen schaffen Nahrung und Lebensraum für Insekten – und unterstützen damit die Basis, die Feldvögel wie das
Rebhuhn brauchen.
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Beim Einkauf Vielfalt unterstützen: Wer öfter bio/regional/saisonal wählt, stärkt Landwirtschaft mit weniger Ackergiften – und damit Lebensräume für Feldtiere wie das
Rebhuhn.
Mini‑Challenge:
Macht einen „Feldrand-Check“ (5 Minuten): Wie viele Insekten und blühende Pflanzen entdeckt ihr am Wegrand?
(Bleibt dabei auf dem Weg.)