In Bayern sieht man auf Weiden vor allem:
- Rinder
- Schafe
- Ziegen
- manchmal auch robuste Pferderassen
Alle diese Tiere leben gerne in Gruppen. Sie sind also Herdentiere. Trotzdem fressen sie nicht alle gleich:
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Rinder rupfen mit ihrer langen Zunge größere Mengen Gras und Kräuter ab.
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Schafe suchen sich ihr Futter genauer aus und lassen manche Pflanzen lieber stehen.
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Ziegen sind wenig wählerisch. Sie knabbern auch an Blättern, Zweigen und Rinde.
So sorgt jedes Weidetier auf seine eigene Weise dafür, dass die Fläche unterschiedlich aussieht. Genau das macht eine Weide für viele Tierarten spannend.
Schaut euch die Schädel genau an. Könnt ihr erkennen, zu welchem Tier sie gehören?
Achtet besonders auf:
- Hörner oder keine Hörner
- Form des Schädels
- Zähne und Schnabel
- Ähnlichkeiten mit den Tierfotos
Der Schädel des Schafes verrät euch den ersten Buchstaben des Lösungswortes.
Auch ein Vogel hat sich unter den Schädeln versteckt. Findet ihr heraus, welcher Schädel zur Graugans gehört?
Der richtige Buchstabe steht an zweiter Stelle des Lösungswortes.
Der Buchstabe der Trittspur des Rindes passt an die dritte Stelle im Lösungswort.
Und zu guter Letzt düngen Weidetiere die Wiese mit ihrem Kot. Das freut besondere Insekten, wie die Mistkäfer, die eben diesen Kot, auch Dung genannt, fressen. Habt ihr gewusst,
dass rund zehn verschiedene Dungkäfer-Arten in einem Haufen Pferdeäpfel zu finden sind?
Der Buchstabe vom Pferdekot verrät euch einen weiteren Buchstaben des Lösungswortes.
Könnt ihr die Fotos diesen Vogelarten zuordnen?
Braunkehlchen - Großer Brachvogel - Kiebitz - Star
Der Buchstabe des Großen Brachvogels verrät euch den letzten Buchstaben des Lösungswortes.
Eine gut gepflegte Weide kann vielen Arten helfen. Denn dort gibt es nicht überall das Gleiche, sondern viele kleine Unterschiede:
- kurze und höhere Pflanzen
- blühende Kräuter
- offene Bodenstellen
- Insekten
- Samen
- Verstecke und Nahrung für Vögel
Diese Mischung macht Weiden für viele Tiere interessant. Besonders Vögel, die Insekten fressen oder Samen suchen, können davon profitieren.
So schaffen Rinder, Schafe und Ziegen gute Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere. Allerdings nur, wenn es nicht zu viele Weidetiere auf der Fläche sind. Denn sonst zertreten sie Pflanzen und
Insekten oder fressen die Pflanzen alle auf, bevor sie blühen können. Das nennt man dann extensive Weidehaltung.
Weidetiere sind nicht nur gut für Pflanzen, Insekten und Vögel. Wir Menschen bekommen von ihnen Milch, Fleisch, Wolle und ein tolles Naturerlebnis, wenn wir sie beobachten. Tiere auf der Weide zu
halten, ist nicht immer einfach für den Bauern. Es müssen täglich Zäune kontrolliert werden sowie die Gesundheit der Tiere, die oft weit über die Weide verstreut sind. Für die Tiere aber sind
Bewegung und frisches Futter ganz bedeutend und das schmecken wir auch in den Produkten, die sie liefern. Daher ist es wichtig, dass wir Bio-Bauern unterstützen.
Viele freuen sich, wenn ihr sie besucht und in ihrem Hofladen einkauft. Vielleicht gibt es einen Biobauern ganz in eurer Nähe, schaut mal nach:
www.mein-bauernhof.de/bio-bauernhof/
www.heimischehoflaeden.de
www.bioregional.de
Viel Spaß beim Entdecken und Genießen!