Auf die Kräuter, fertig - los!

Einen Monat lang wollen wir mit euch auf eine Abenteuerreise aus Ameisen- und Schafperspektive gehen und

mit euch die Kraft und Faszination der wiedererwachenden Natur, geballt in den frischen und saftigen, jungen Wildkräutern und deren mehr oder weniger auffällig lebenden, tierischen Bewohner entdecken.

Altes Wissen und Brauchtum werden uns ebenso interessante Impulse zu vermitteln wissen, wie aktuelle kulinarische Trends, beispielsweise Wildkräuter-Smoothies. Zahlreiche Gaumenfreuden, aber auch Spielideen und Basteleien für alle Generationen, einfache Anleitungen zu Kosmetik und Reinigungsmitteln, Aktionsideen zur Aufwertung öffentlicher Grünflächen und Mitmachaktionen für Groß und Klein erwarten euch in diesem Monat. Wir freuen uns auf viele begeisterte Mitmacher*innen! 


Die Fuchsenwiese stellt sich vor

Die LBV-Umweltstation Fuchsenwiese liegt idyllisch am südwestlichen Stadtrand Bambergs im Oberfränkischen. Unsere Bildungseinrichtung hält ein umfassendes Programm bereit die Natur mit allen Sinnen zu erkunden und zu erleben. Das etwa ein Hektar große Naturgelände umfasst ein Mosaik aus vielfältigen Lebensräumen. Wilde Hecken, buntblühende Magerwiesen und ein Teich laden zum Entdecken ein.

 

Unter dem Motto „Was man selbst sieht, hört oder anfassen kann, versteht man besser“ möchten wir dazu einladen, die faszinierende Natur kennen zu lernen. Unsere Projekte wollen spielerisch an die Natur heranführen und so den Wert der Natur aufzeigen. Ökologische Zusammenhänge sollen vermittelt, nachhaltige Lebensstile beleuchtet, die eigene Persönlichkeit weiterentwickelt und Kompetenzen gefördert werden.

 

Bauliche Einrichtungen wie das wettergeschützte Sitzforum oder überdachte, stabile Arbeitstische ermöglichen bei jeder Witterung Veranstaltungen im Freien. Angelegte Kleinlebensräume wie Totholzhaufen, Benjeshecke, Totholzhaufen, Trockenmauer und ein offen gehaltenes Sandareal bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum. Und vom grün beblätterten, Tarnung bietenden Weidenpavillon her können Vögel ungestört beobachtet werden. 

Allgemeine Wildkräuter Sammeltipps:

Rezept: Gründonnerstagssuppe

Der erste Tag im Frühlingsmonat April fällt dieses Jahr auf den Gründonnerstag, ein guter Anlass, so richtig in das Wildkräuterthema einzusteigen, in diesem Fall kulinarisch - Mmhmmm, lecker. Wir haben für euch dazu allgemeine Sammeltipps, ein Appetitmacher-Gedicht und natürlich kurze Infos zu den Wildkräuterzutaten zusammengestellt. Zum Üben gibt es auch noch ein kleines Rätsel. Bei der Auswahl der Kräuter haben wir darauf geachtet, dass ihr sie auch wirklich jetzt schon finden könnt und sie relativ einfach, auch für Ungeübte, zu erkennen sind. Wir wünschen „Guten Appetit“ zum Verzehr eurer Gründonnerstagssuppe!

Wildkräuter-Rätsel

Ihr wollt Kräuter für die Gründonnerstagssuppe sammeln, aber seid noch etwas verunsichert? Oder ihr habt leider keine Zeit zum Kochen, aber seid trotzdem Kräuterprofis? - Dann ist unser Wildkräuter-Rätsel genau das richtige für euch! Erkennt ihr alle Pflanzen? Testet euer Wissen!

„Wildkräuter-Ostereier“ färben mit Naturfarben

Die Ostereier zu färben ist für viele eine Tradition am Karsamstag. Wir geben euch Tipps, wie ihr nachhaltig und mit Mitteln aus der Natur bzw. der Küche eure Ostereier färben könnt. Das Gute daran: Eventuell habt ihr sogar alles zu Hause und könnt direkt loslegen! Wenn ihr noch Eier kaufen müsst, gibt’s von uns hier Infos zum Eierkauf.

"Wildkräuter-Ostereier" färben mit Naturfarben
Hier findet ihr die Anleitung zum Herunterladen.
Ostereier Anleitung PDF.pdf
Adobe Acrobat Dokument 124.8 KB

Giersch-Limonade

Podcast-Auftakt zur Reihe „Pfiffer, Podcasts für kleine und große Selbermacher“ mit Lena und Cosi

Wir präsentieren: die erste Folge von PFIFFER – dem Wildkräuter Podcast mit Lena und Cosi! Heute erfahrt ihr, wie man eine leckere Limonade aus Giersch herstellen kann. Hört doch mal rein!  

Wildkräuter unterscheiden

Eine kleine spielerische Übung

… denn, grün ist nicht gleich grün, Blatt nicht gleich Blatt und dann gibt es auch noch Stängel und irgendwann auch Blüten, Samen… Viel Spaß beim Rätseln mit unserem bunten Wildkräuterbrot!

Challenge: #wildkräuterplaudern

Und jetzt seid ihr selbst mal dran!

Mit unserer April-Challenge „Beim gemeinsamen Plaudern erinnern“ #wildkräuterplaudern möchten wir euch gerne dazu ermuntern, miteinander, und zwar Jung und Alt ins Gespräch zu kommen.  

Und: Das macht garantiert euch Beiden Freude! 

Sicherlich habt ihr „Lieblingsomas“ oder „Lieblingsopas“, egal, ob es die echten, also die eigenen, oder besonders nette Omas oder Opas aus eurer Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis sind. Und weil sie schon so einiges erlebt haben, haben sie auch ganz viele Geschichten im Kopf oder vielleicht auch nur besondere Kleinigkeiten, wie Gedichte oder Lieder, die sie ganz oft gehört oder selbst häufig im Kopf hatten und noch haben. Aber auch Omas und Opas mögen sich eingeladen fühlen, auf die Kinder zuzugehen, um mit ihnen zu plaudern. 

Und weil wir uns diesen Monat mit Wildkräutern beschäftigen, geht es genau darum, also um Pflanzen, die uns einfach so von der Natur geschenkt werden, ganz umsonst und jedes Jahr immer wieder aufs Neue. Ob alte Bräuche zum Frühlingsanfang oder auch später im Jahr, ein „Arme-Leute-Essen“ oder besondere Delikatesse, ein Sprichwort, Lied oder Gedicht, das sie begleitet und das sich eingeprägt hat, Geschichten, die ihnen selbst glaubhaft erzählt wurden, selbst gemachte Hausmittel zum gesund werden oder um besondere Wirkungen zu erzielen, eine ganz eigene Bezeichnung für eine Pflanze oder ein ganz anderes Wissen über die wilden Verwandten unserer Küchenkräuter und auch Gartengemüsen. 

 

 


Ob am Telefon, per Videokonferenz oder bei einem persönlichen Besuch oder Treffen, - schreibt es, gerne auch mit Bildern, auf oder nehmt einen gesprochenen Text auf, malt es in ein oder mehreren Bildern…  Oder vielleicht malt ihr auch ein Bild zusammen? 

Und dann stellt es ein, um es mit anderen zu teilen…  

Wir sind schon neugierig auf die Ergebnisse eurer netten Plauderstunden! 

 

Und für den schönsten Beitrag gibt es zwei kleine Überraschungen, für euch und euren Lieblingsgroßelternteil als kleines Dankeschön! 

Mit Padlet erstellt

Wildkräuter-Wortspiel-Rätseln

Und jetzt, für Fortgeschrittene 😉

Ihr seid ja inzwischen schon gut bei unserem Monatsthema angekommen, darum wird’s jetzt ein wenig schwieriger mit unserem Wortspielerei-Rätsel. Und los geht’s…

Wildkräuter Rezepte

Auf den Wiesen bei euch zu Hause wachsen zahlreiche Wildkräuter. Einige davon kennt ihr mittlerweile, aber ihr habt noch keine Ideen was ihr damit anstellen könnt? Schaut doch mal in unsere Rezepte-Sammlung und lasst euch inspirieren von der Vielseitigkeit. Probiert doch zum Beispiel mal Brennnessel statt Spinat, oder kocht selbstgemachten Löwenzahnsirup! 

Guten Appetit! 

Wildkräuter Rezepte
Hier findet ihr unsere Wildkräuter Rezepte zum Herunterladen.
HP-Download-Wildkraeuter_Rezepte_Natursc
Adobe Acrobat Dokument 206.5 KB

Gänseblümchen-Märchen: Zauberhaftes Wiesen-Kopfkino mit Wohlfühlgarantie

Kleine Dinge ganz groß? Wir empfehlen euch mit einer Picknickdecke einen Wohlfühlplatz in einer duftenden Wiese auszusuchen. Dann, macht es euch bequem, schließt die Augen und lasst euch bezaubern von unserem kleinen Gänseblümchenmärchen, das euch zum Träumen einlädt und euch ein Lächeln schenkt… Oder? 

Wildkräuter als Muse

Ob lyrische Worte der Liebe zur und Freude über die Natur, heiter formulierte Weisheit aus aller Welt oder auch hinterfragende Wortschöpfungen, die nachwirken und zum Nachdenken anregen - lasst euch entführen ins Reich der Wildkräuterpoesie!  

PFIFFER-Podcast: Wildkräuterbutter

Heute aus der LBV-Podcast-Reihe PFIFFER, für kleine und große Selbermacher: Wildkräuterbutter mit Hirtentäschelkraut, Giersch und Spitzwegerich. Viel Freude beim Sammeln, Nachmachen und Genießen!

Internationaler Ehrentag der Pflanze

Ein Loblied auf die Pflanzen dieser Erde

Und wie könnt ihr Pflanzen ehren?  

Am 13. April wird die Bedeutsamkeit aller Pflanzen für das Leben in den Fokus gestellt. Initiiert 1998 in den USA hat sich dieser Tag inzwischen auch in Europa mit verschiedenen Aktionen und aussagestarken Gesten im öffentlichen Bewusstsein etabliert.  

 

Pflanzen sind nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff- und Rohstofflieferant, sondern sie beglücken uns mit ihrer vielfältigen Farbenpracht, detailreichen Schönheit und Wandelbarkeit durch den Jahreslauf. In der Nahrungskette sind sie ein unabdingbarer Bestandteil auf unserem Planeten. Wir nutzen, oft allzu selbstverständlich und unbemerkt, deren Heilkräfte und genussvolle Wirkung, gehen aber gleichwohl schnell gedankenlos mit ihnen um. Als Symbolwirkung, als Aberglaube und im Brauchtum begleiten sie uns seit Menschengedenken. Kindliche Spiele wie das orakelbehaftete Auszupfen vorhandener Blütenteile „sie liebt mich, sie liebt mich nicht…“, das glücksverheißende Auffinden eines vierblättrigen Kleeblattes oder das Küssen unter dem Mistelzweig als schöner Weihnachtsbrauch und Garant für ewige Liebe, - wer kennt sie nicht. Und so schlagen sich deren Symbolwirkung seit Jahrtausenden nieder in den Kulturen, in der Kunst, Religionen, Heraldik oder auch im Bauwesen.

Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), eine alte Heilpflanze und wichtiges Mittel in der Homöopathie
Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), eine alte Heilpflanze und wichtiges Mittel in der Homöopathie

 

Längst ist die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung von Pflanzen bekannt, sowohl im Außenbereich bei der Gestaltung öffentlichen Raumes oder für die Freizeitgestaltung als auch im Innenbereich in der Raumgestaltung.  

 

Aktionsideen: 

  • Lade Freunde, Nachbarn, Bekannte zu einem gemeinsamen Spaziergang im Gemeinschaftsgarten oder im Stadtteil ein. Dokumentiert miteinander öffentliche Flächen und Orte, die gelungen sind im Sinne von artenreicher und nachhaltiger Begrünung, aber ebenso solche, bei denen es dringend Nachbesserungsbedarf gibt. Vielleicht entwickelt ihr auch konkrete Verbesserungsideen dazu und reicht eure Vorschläge gemeinsam bei eurer Kommune ein. 
  • Nehmt einen Müllsammelbehälter (oder besser mehrere zum Wertstoff-Trennen) und Handschuhe, um eine ausgewählte öffentliche Grünfläche, einen Grünstreifen oder Abschnitt an einem Gewässer vom Müll zu befreien. Macht Vorher- / Nachher-Fotos und teilt sie. 
  • Nehmt euch vor, in Zukunft das Grün im öffentlichen Raum genauer zu beobachten. Baumpflege- oder auch Baumentnahmemaßnahmen nebst Ersatz- / Neupflanzungen können mit engagierter Bürger*innenbeteiligung durchaus mitgestaltet werden.  

 

Ideen für dich, auch wenn du keinen Garten, Balkon oder sonstige Outdoor-Möglichkeiten hast: 

  • Du tust deinen pflanzlichen Mitbewohnerinnen etwas Gutes, wenn du ihnen einen „Frühjahrsputz“ angedeihen lässt, also ein prima Tag, um umzutopfen, Blätter vorsichtig vom Staub zu befreien, Standorte zu überdenken, Ableger einzupflanzen oder um sich eine neue Pflanze zu gönnen (Nachhaltigkeits-TIPP: beim Neukauf bitte auf die Herkunft und nachhaltigen Anbau achten, Ableger von Freunden sind immer die bessere Wahl 😉). 
  • Um dein Bewusstsein in deinen Bekanntenkreis zu tragen, rege beispielsweise eine Ableger-Tauschaktion an oder schenkt euch gegenseitig selbstgezogenes Saatgut oder auch Pflanzen. 

Viel Spaß beim kreativen Ehren der Pflanzen!

 

Vielleicht habt ihr weitere schöne Ideen, die ihr mit anderen teilen wollt. Dann nutzt doch gerne unser Gästebuch

 

Live-Event „Samenbomben herstellen“: Donnerstag, den 29. April von 16 – 16.45 Uhr

Erfunden hat die Samenbomben ein japanischer Reisbauer. Er nutzte seine Samenkugeln nach dem zweiten Weltkrieg zur Aussaat von Gerste und Reis. In den 1970er Jahren begangen amerikanische Guerilla-Gärtner New York damit zu begrünen. Mittlerweile ist es auch bei uns eine beliebte Möglichkeit, um das Einheitsgrün aufzupeppen.

Ihr wollt aktiv werden und für mehr Vielfalt auf öffentlichen Flächen sorgen? Dann macht mit bei unserem Live-Event „Samenbomben herstellen“ am

 

Donnerstag, den 29. April von 16:00 – 16:45 Uhr

 

Es ist ganz einfach: Ihr braucht nur Erde, Lehm, Wasser und Sämereien.


Heute ist Kuckuckstag

Der 15. April gilt als der Kuckuckstag. Meist um diesen Tag herum trifft der Kuckuck pünktlich wieder bei uns ein, nach seiner langen Reise (4000 bis 6000 km) aus Afrika. 

Um den Kuckuck als Boten des Frühlings ranken sich im Volksglauben allerlei wilde Überlieferungen und Bauernregeln. Auch im volkstümlichen Liedgut hat sich diese Vogelart nachhaltig niedergeschlagen. „Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald…“ oder „Auf einem Baum ein Kuuckuck saß…“ sind bis in die heutige Zeit allseits beliebt und bekannte Lieder, bei Jung und Alt. Und zahlreiche Literaturgrößen wie Goethe oder bedeutende Komponisten wie Mozart widmeten sich dem Thema Kuckuck. 

 

Auch einige Wildkräuter sind nach dem etwas „speziellerem“ Vogel benannt. Der Waldsauerklee (Oxalis acetosella), der Mitte April grünt und gedeiht, vielerorts auch schon blüht, wird auch „Kuckuckskraut“ genannt. Ebenso als „Kuckuckskraut“ bezeichnet werden der Sauerampfer (Rumex acetosa) oder der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava), den man nicht nur „Kuckucksstiefelchen“ nennt, sondern auch noch „Kikeriki“ (violette Blüte) oder „Hahn und Henne“ (weißblühend). 


Im Tierreich begegnet uns der sogenannte „Kuckucksspeichel“, manchmal auch „Hexenspucke“ genannt, ein schaumig aussehendes Gebilde an krautigen und holzigen Pflanzen, bereits ab dem Frühjahr – beispielsweise am Wiesenschaumkraut - zu entdecken. Dieser hat allerdings nicht wirklich etwas mit dem Kuckuck zu tun. Es handelt sich vielmehr um die schützende Behausung der grünen Larve der Wiesenschaumzikade (Philaenus spumarius). Die Larven scheiden dieses „spuckeähnliche“ Verdauungsprodukt aus und bauen sich damit ein Schaumhäuschen, um sich vor hungrigen Fressfeinden zu verbergen, aber auch um sich unter idealen Bedingungen bezüglich Feuchtigkeit und Temperatur weiterentwickeln zu können.  

Im Volksglauben wird jedoch überliefert, dass sich die Zikaden unter den Flügeln des Kuckucks verstecken, um ihn mit ihrem Speichel zu Tode zu quälen. Dies sei die gerechte Strafe dafür, dass er seine artfremden Geschwister aus dem Nest geworfen und damit getötet habe. 

 

Die außergewöhnliche Lebensweise des Kuckucks gab den Menschen über Jahrhunderte Rätsel auf und inspirierte ihre Fantasie. So manifestierten sich zahlreiche Sprichwörter und Redensarten, aber auch abergläubische Weisheiten in deren Alltag. Aber auch als Glücks- und Sorgenbote wird er gehandelt. Mit „Hol`s der Kuckuck“ muss er gar wegen seiner herzlosen und rücksichtslosen Brutpflegegewohnheiten durchaus als Synonym für den Teufel herhalten. Und als Meister der Sparsamkeit vermittelt er vorseherisch: wer am 15. kein Geld in der Hosentasche hat, dem droht der Pleitegeier das restliche Jahr über. Von Gerichtsvollziehern werden pfändbare Gegenstände umgangssprachlich mit dem „Kuckuckssiegel“ gekennzeichnet. Seherische Fähigkeiten werden ihm aber auch mit „Weiß der Kuckuck“ zugesprochen, denn er soll unsere ausstehende Lebensdauer prophezeien können, über die Anzahl der Rufe, die am 15. von ihm gezählt werden. „Jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen“ besagt, jemandem heimlich etwas unterzuschieben. Dahinter verbergen sich aber natürlich nicht nur bösartig, andere ausnutzende Eigenschaften, sondern auch ein stückweit stille Bewunderung und ein klein bisschen Neid für diese hedonistische Lebensweise, mit der Konzentration auf das flatterhaft Schöne im Leben, ohne lästige Verpflichtungen. Wohl am treffendsten in diesem Zusammenhang möchte man im „unentschlossenen“ April den Winter endgültig „zum Kuckuck schicken“. Und am meisten offene Freude bereitet wirklich jedem das Aussprechen seines Namens als lautmalerisches Begleiten eines der wunderschönsten und ersten, aber auch ausdauerndsten Spiele jedes Kleinkindes. 

Übrigens rankt sich auch ein tierischer „Sternschnuppen-Aberglaube“ um den ersten Kuckucksruf, der von uns vernommen wird, weswegen man dringend einen Wunsch bereit halten sollte für den Fall der Fälle, am 15. April 😉

Wildkräuter-Rezepte gegen Frühjahrsmüdigkeit

Heute haben wir einen Muntermacher-Wildkräuter-Smoothie zum Ausprobieren für euch im Programm. Und wer Lust und Laune hat, sich darüber hinaus mit Wildkräutern in seiner Küche zu versuchen, findet hier weitere leckere Gaumenschmeichler-Ideen, ob sauer, deftig, heiß oder kalt, die Vielfalt kennt keine Grenzen.

Viel Freude beim Genießen! 

Wildkräuter-Rezepte zum Download
Download-WildkräuterRezepte2.pdf
Adobe Acrobat Dokument 527.2 KB

PFIFFER-Podcast: Spitzwegerichsalbe

Heute aus der LBV-Podcast-Reihe PFIFFER, für kleine und große Selbermacher: Das-juckt-mich-nicht-Salbe aus Spitzwegerich, ein toller Allrounder für eure Hausapotheke.

Viel Freude beim Sammeln, Nachmachen und Testen!

Bärlauch, der Waldknoblauch

Sensible Nasen können ihn jetzt beim Spazierengehen riechen bevor sie ihn erblicken. Aber er erfreut durch seine hellgrünen, saftig anmutenden Teppiche nicht nur das Auge, sondern ist vor allem für Knoblauch-Liebhaber eine wahre Delikatesse.

Viel Spaß beim Entdecken und Genießen!